Time to Act Soli-Barabend im Infoladen Cronopios


Ihr habt nun länger nichts mehr von uns gehört. Der Prozesstag liegt jetzt schon eine Weile hinter uns, jedoch sind die Anwalts- und Prozesskosten noch längst nicht abbezahlt. Außerdem wird das Anti-Aggressionstraining, was den Genossen vom Gericht auferlegt wurde leider nicht vom selbigen bezahlt und so müssen die Betroffenen nochmal 400€ mehr pro Person auftreiben. Also heißt es für uns nochmal durstige Mäuler mit kalten Getränken zu befriedigen und dabei hoffentlich ein paar Euros für unseren guten Zweck einzunehmen! Wir haben uns diesmal bewusst für den Infoladen Cronopios entschieden, um mal andere Räume für antifaschistisches Engagement zu nutzen und aus unserer gewohnten Umgebung rauszukommen. Außerdem ist der Infoladen Cronopios sehr zentral und nur 3 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt!
Also sagt all euren Freund*innen Bescheid und nehmt sie mit auf unseren Barabend am Samstag, den 02. Dezember ab 19Uhr! Bier, Longdrinks, Cocktails, Shots, Glühwein und natürlich Alkoholfreies gibt’s zu fairen Soli-Preisen!

Time to Act Soli-Barabend im Infoladen Cronopios
Samstag, 02. Dezember
Beginn: 19Uhr
Zanggasse 21, 55116 Mainz

*** ERFOLG VOR GERICHT * 2. PROZESSTAG AM 7. SEPTEMBER FINDET NICHT STATT ***


Überraschenderweise wurde heute das Verfahren, nach dem 3 Zeugen gehört wurden, vorläufig eingestellt. Alle drei Angeklagten haben als Bedingung für die Einstellung die Auflage erhalten, an einem Anti-Aggressions-Training teilzunehmen, einer der Angeklagten muss aufgrund von Vorbelastungen zusätzlich 50 Sozialstunden ableisten.

Dieser Ausgang ist als klarer Erfolg zu werten, da bei einer Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung eine Mindeststrafe von 6 Monaten zu erwarten gewesen wäre. Bei all dem haben auch die Mobilisierung und der Aufruf zum Prozessbesuch eine entscheidende Rolle gespielt! Danken an euch <3 Solidarität zahlt sich aus!

Wir machen weiter! Es ist noch nicht zu Ende. Wir werden noch einen ausführlichen Bericht posten und ihr werdet in Kürze von uns hören, wie es mit der Kampagne weitergeht, denn: Noch einige andere Genoss*innen haben mit Repression zu kämpfen, die wir natürlich ebenfalls solidarisch unterstützen. Es gibt noch genug zu tun!

TIME TO ACT – Prozess gegen drei Antifaschisten in Mainz – 6.-7.9.2017


*** ERFOLG VOR GERICHT * 2. PROZESSTAG AM 7. SEPTEMBER FINDET NICHT STATT ***

Am 6. und 7. September stehen drei junge Antifaschisten in Mainz vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen am 12. März letzten Jahres, einen Tag vor den Landtagswahlen 2016, an einem ‚Angriff ‘ auf AfD-Mitglieder in der Mainzer Innenstadt beteiligt gewesen zu sein. Jetzt, etwa anderthalb Jahre später, ist wieder Wahlkampf: Die Straßen sind voll von rechten Wahlplakaten, alle paar Tage versuchen AfD und andere rechte Gruppen ihre Hetze mit Infoständen, Kundgebungen oder anderen Veranstaltungen in die Gesellschaft zu tragen. Die etablierte Politik, von CDU bis Grünen, hat in den letzten Jahren nichts gegen den zunehmenden Rechtsruck unternommen: Im Gegenteil gehen sie auf Forderungen der ‚Wutbürger‘ nach Schließung der Grenzen, mehr Abschiebungen, mehr Befugnissen für Polizei und Geheimdienste und flächendeckender Überwachung ein. Gleichzeitig schaffen sie damit ein Klima, dass menschenfeindlichen Positionen Raum gibt und diejenigen einschüchtert, verfolgt und kriminalisiert, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen und sich Nazis aktiv in den Weg stellen.

Vor diesem Hintergrund ist die bevorstehende Gerichtsverhandlung besonders brisant: Es steht nicht nur die vermeintliche „gefährliche Körperverletzung“ vor Gericht, sondern die gesamte antifaschistische Aktivität der drei Genossen. Die ermittelnden Behörden, der Mainzer Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft haben sich in 400 Seiten Akten sichtlich Mühe gegeben unsere Genossen als vermeintliche „linke Gewalttäter“ zu präsentieren und mit Methoden wie DNA-Tests und dem Auswerten aller Überwachungskameras in der Umgebung legten sie einen Ermittlungseifer an den Tag, den man bei brennenden Flüchtlingsunterkünften oder Naziterror vergebens sucht. Es wird – nicht nur hier – versucht Menschen daran zu hindern, ihre Ideen einer besseren Welt auf die Straße zu tragen: Die Festnahmen, Vorladungen, Verfahren und angestrebten Verurteilungen sollen uns Angst machen, uns lähmen und abschrecken weiter antifaschistisch aktiv zu sein. Sie sollen uns vereinzeln und von unserem Umfeld isolieren – denn allein sind wir der Repression ohnmächtig ausgeliefert. Und vor allem sollen die sozialen und gesellschaftlichen Konflikte dieser Zeit dadurch entpolitisiert und als bloße „Straftaten“ bewertet werden, es geht darum ein Exempel zu statuieren und den autoritären Diskurs um den „bösen, gewalttätigen Linksextremismus“ anzuheizen, der besonders nach den G20-Protesten bizarre Formen angenommen hat.

Drei von uns stehen nun vor Gericht, aber gemeint sind wir alle, die sich gegen den weltweiten Rechtsruck zur Wehr setzen – Gerade jetzt ist es besonders wichtig dass unsere Stimme nicht verstummt und wir den menschenfeindlichen Parolen unsere Alternative einer solidarischen Gesellschaft entgegensetzen. Solidarität ist unsere stärkste Waffe im Kampf gegen den autoritären Backlash. Darum haben wir vor einem halben Jahr die Soli-Kampagne „Time to Act“ ins Leben gerufen und bisher mit Solipartys, Konzerten, T Shirt-Verkauf und Infoveranstaltungen viele Leute auf den bevorstehenden Prozess aufmerksam gemacht und eine ordentliche Summe an Spenden für die Anwaltskosten gesammelt. Jetzt kommt es auf jede*n Einzelne*n von Euch an!

Deshalb kommt alle am 6. und 7. September ab 8:30 Uhr in den Saal 113 des Amtsgericht Mainz! Zeigt den angeklagten Genossen, dass sie nicht alleine sind und den staatlichen Behörden, dass wir uns von ihrer Repression nicht schwächen lassen. Stellt euch den Wecker und seid auf Kontrollen an den Eingängen vorbereitet. Um ein solidarisches Bild im Gerichtssaal abzugeben, rufen wir weiterhin dazu auf, das Soli-Tshirt zur Kampagne zu kaufen und an den Prozesstagen zu tragen!

Unsere Solidarität gegen Rechtsruck und Repression!

Link zu den Soli-Shirts

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Soli-Barabend im Random White House


Es geht wieder los! Nachdem die Party und das Konzert im Haus Mainusch ein voller Erfolg waren, geht es nun nach Frankfurt wo wir im Random White House einen Barabend veranstalten. Bier, Shots, Cocktails, Longdrinks und Alkoholfreies werden durstige Mäuler befriedigen!
Wie immer gehen die Einnahmen an die Time to Act Kampagne, die sich dafür einsetzt drei Antifaschisten aus Mainz finanziell und solidarisch zu unterstützen, da sie demnächst vor Gericht stehen.
Ihnen wird vorgeworfen, an einem Angriff auf AfDler beteiligt gewesen zu sein. Da die Prozess- und Anwaltskosten für die Beteiligten nicht alleine stemmbar ist, wollen wir ihnen helfen.

Barabend im Random White House
Freitag, 25. August
Beginn: 20Uhr
im ehemaligen Bauleitgebäude auf dem IG-Farben-Campus
60323 Frankfurt am Main

Anfahrt:
Wer von der U-Bahn Haltestelle Holzhausenstraße auf den IG-Farben Campus läuft, kann das Random White House nicht übersehen. Das Bungalow steht zwischen dem Präsidiumsgebäude und dem Casino-Anbau.

Die Kampagne hat ebenfalls ein Spendenkonto und Soli-Shirts.

Link zum Spendenkonto

Link zu den Soli T-Shirts

+++ SOLI T-SHIRTS VON OPOR STREETWAR+++

+++ Die T-Shirts sind wieder in allen Größen verfügbar! +++

So Leute, ihr habt lange nichts mehr von uns gehört, allerdings rückt der Prozesstermin immer näher und wir sind dringend auf finanzielle Untersützung angewiesen. Umso mehr freut es uns, euch sagen zu können, dass es ab sofort T-SHIRTS von OPOR STREETWAR für unsere Kampagne zu kaufen gibt!! Bitte deckt euch reichlich mit den Shirts ein, sagt euren Freundinnen und Freunden Bescheid und kauft diese Shirts! Ein Shirt kostet 15€, davon gehen 7€ direkt an die Rote Hilfe, womit unmittelbar die Prozess und Anwaltskosten der Mainzer Antifaschisten finanziert werden.
Bitte kräftig teilen und die Geldbörse locker machen <3

Link zu den T-Shirts